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Großartiger Klang durch innovative Konstruktion
Es wäre eine Untertreibung, den Schimmel K 219 Tradition lediglich als „kleines Konzertinstrument“ zu bezeichnen. Wer seinen vollen Klang erlebt, spürt sofort die Kraft eines wahrhaft großen Flügels. Das Geheimnis liegt in seiner Konstruktion: Im Vergleich zur Gesamtlänge ist der Resonanzboden ungewöhnlich groß dimensioniert. Dies schafft optimierte Schwingungszonen für mehr Volumen und eine exzellente Klangverteilung.
Veredelt wird dieser Klang durch akribische Handarbeit: Die 88 Hammerköpfe wurden über 10.000 Mal intoniert, um dem Instrument seinen unverwechselbaren, reichhaltigen Charakter zu verleihen. Ein Meisterwerk aus Braunschweig mit präziser Renner-Mechanik und edelsten Materialien.
Beschreibung
Schimmel K 219 Tradition – Ein Riese im Klang
Manchmal trügt der Schein, und im Falle des Schimmel K 219 Tradition ist das ein absoluter Glücksfall für jeden Pianisten. Ihn als „kleines Konzertinstrument“ abzutun, würde ihm nicht gerecht werden. Denn sobald die ersten Töne erklingen, offenbart sich eine Klanggewalt und Fülle, die man sonst nur von deutlich längeren Konzertflügeln erwartet.
Das Geheimnis des Resonanzbodens
Wie ist dieses Volumen möglich? Die Ingenieure von Schimmel haben die Proportionen neu gedacht. Der Resonanzboden dieses Modells ist im Verhältnis zur Instrumentenlänge ungewöhnlich großflächig konzipiert. Durch diese innovative Bauweise entstehen vergrößerte Schwingungszonen. Das Ergebnis ist ein Klangvolumen, das den Raum mühelos füllt, und eine Klangverteilung, die den Zuhörer umhüllt. Der dreidimensional gespannte Boden mit Membranschliff wandelt die Energie der Saiten hocheffizient in Musik um.
Handwerk, das man hört
Doch Volumen allein ist nicht alles – der Charakter zählt. Und dieser entsteht in der Braunschweiger Manufaktur durch leidenschaftliche Handarbeit. Die Seele des K 219 wurde ihm buchstäblich eingehaucht: In einem aufwendigen Prozess hat der Intoneur jeden der 88 Hammerköpfe mehr als 10.000 Mal mit feinen Nadeln gestochen. Diese akribische Intonierarbeit verleiht dem Flügel seine wunderbare klangliche Flexibilität und Farbigkeit.
Perfekte Spielkontrolle
Unter Ihren Fingern spüren Sie die Präzision der Schimmel-Mechanik (made by Renner). Die Klaviatur mit Belägen aus Mineral und echtem Ebenholz bietet dabei stets sicheren Halt und ein angenehmes Spielgefühl. Ob in poliertem Schwarz, Weiß oder Mahagoni – der K 219 Tradition ist optisch wie akustisch eine Erscheinung, die keine Wünsche offenlässt.
Technische Daten
| Gewicht | 395 kg |
|---|---|
| Größe | 219 × 151 × 102 cm |
| Farbe | schwarz poliert, Mahagoni poliert, weiß poliert |
Produktinfos
Modell: Schimmel K 219 Tradition
Typ: Flügel (Konzertgröße)
Herstellungsort: Braunschweig, Deutschland
Mechanik: Schimmel Mechanik made by Renner (Deutschland)
Klaviatur: Gesamtfertigung in Braunschweig, 88 Tasten
Tastenbelag: Mineral (weiß) / Ebenholz (schwarz)
Pedale: 3 Pedale (Una Corda links / Sostenuto mittig / Tonhaltung rechts)
Akustische Anlage: Überdimensionierter Resonanzboden (Membranschliff), stimmbare Triplex Skala, 1 dynamischer Klangstab
Saiten: Hochleistungsstahl by Pitthan (Blank), made by Schimmel (Bass)
Gehäusekonstruktion: Rasten aus schichtverleimtem Sapeli-Formholz, Bergfichtenbalken, Langwandversteifung
Rollen: Doppelrolle mit bodenschützender Ummantelung und Feststellbremse
Abmessungen: Länge 219 cm; Klaviaturhöhe 613 mm (Unterboden) / 726 mm (Oberkante)
Beschläge: Messing (Standard), Chrom matt/glanz (auf Bestellung)
Farben: Schwarz poliert, Weiß poliert, Mahagoni poliert
Selbstspieler: Installation möglich (ja)
Besonderheiten: Akribische Intonation (10.000 Stiche), Hydraulische Tastenklappenbremse, Gusseisenplatte im Sandabdruckverfahren, Deutsche Umweltstandards
Zusätzliche Informationen
Schimmel hat sich bereits vor langer Zeit einen Namen gemacht, indem er neben klassischen Instrumenten auch Flügel mit außergewöhnlichem Design auf den Markt gebracht hat. Eines der ersten war ein Flügel aus Acrylglas, der durch seinen Einsatz auf Konzertbühnen, zum Beispiel bei Udo Jürgens, Berühmtheit erlangte. Ebenso ist der von Otmar Alt entworfene Flügel zu erwähnen, der durch sein fantasievolles und farbenfrohes Design Aufmerksamkeit erregen soll. Der „Pegasus“-Flügel des Designers Luigi Colani bricht mit der traditionellen Bauweise: Er scheint im Raum zu schweben, auf einer transparenten Acrylglasscheibe, während der Hocker Bestandteil des Flügelkorpus ist. Zudem öffnet sich der Flügeldeckel automatisch.









